Webinar-Zusammenfassung: Abfallwirtschaft, die Geld verdient

20. 5 .2020, Vojtěch Pilnáček, Cyrkl

Am 20. Mai organisierte die Cyrkl ein Webinar "Waste Management, das Geld verdient". Das zentrale Thema des Webinars war, wie einerseits die Kosten der Abfallwirtschaft in Unternehmen gesenkt und andererseits die Auswirkungen auf die Umwelt verringert werden können. Vojtěch Pilnáček, ein leitender Abfallfachmann bei Cyrkl, stellte auf dem Webinar fünf Prinzipien vor, die erreicht werden können. Der Weg zu finanziellen Einsparungen und zur Verringerung der Umweltbelastung führt über eine zirkuläre Abfallbewirtschaftung, bei der wir nicht nur die erforderlichen Rechtsvorschriften überwachen, sondern auch die Abfallerzeugung minimieren, da wir deren wahren Wert kennen.

Für jedes Prinzip wurden praktische Beispiele, häufige gesetzliche Hindernisse und Anweisungen zu deren Überwindung vorgestellt. Die Fragen der Optimierung bei der Suche nach Einsparungen und der Verringerung der Umweltbelastung sind derzeit sehr aktuell.

Der Inhalt der vorgestellten Punkte kann wie folgt zusammengefasst werden:

  1. Wir verhindern die Entstehung von Abfällen und minimieren deren Entstehung. Der ideale Abfall ist derjenige, der überhaupt nicht erzeugt wird. Dies kann durch organisatorische Maßnahmen bei der Verwendung von Verpackungen, der Verwendung von Produktionsabfällen, technologischen Änderungen oder der Suche nach Möglichkeiten zur Verwendung der Abfälle für andere Zwecke erreicht werden. In diesem Zusammenhang wurde auch die rechtliche Definition von Abfällen erörtert.
  2. Wir sortieren Abfälle in ihre recycelbaren Bestandteile. Jede Operation, die mit Abfall durchgeführt werden muss, kostet einige Ressourcen. Um den positiven Wert des Abfalls zu erhalten, muss die Anzahl der Vorgänge auf ein Minimum beschränkt werden. Es ist auch wichtig, die Form zu überwachen, in der Abfälle gesammelt werden, damit der Transport zur weiteren Verwendung keine hohen Kosten verursacht. In beiden Punkten ist es wichtig, die Anforderungen der Endverarbeiter zu befolgen.
  3. Wir verkaufen den anfallenden Abfall und wissen, wo er endet. Abfall hat oft einen positiven Wert. Sie müssen nur herausfinden, für wen. Wenn es beispielsweise aus Zeitgründen nicht möglich ist, detailliert zu erörtern, wie Abfälle verwertet werden können, gelangt der Abfall häufig ohne Verwertung auf eine Deponie. Spezifische Beispiele für das Finden und Finden von Routen wurden vorgestellt. Ein besonders erwähnenswertes Beispiel ist die Verbindung eines großen Möbelhändlers, der nach einer Verwertung von 126 Tonnen Kunststoffabfällen sucht, mit einem Kunststoffrecycler. Dies wandelte die Kosten für die Umwandlung von 500.000 Kronen in 100.000 Gewinnkronen um.
  4. Wir verwenden Sekundärrohstoffe in unserer Produktion. Bei der Verwendung von Sekundärrohstoffen in der Produktion oder beispielsweise im Bauwesen können interessante Mengen eingespart werden. Beispielsweise erfüllen Recyclate aus Bauabfällen problemlos die technischen Kriterien für die Verwendung für Bauzwecke und sind gleichzeitig um ein Vielfaches billiger als Primärrohstoffe. Recycelter Kunststoff ist bis zu 50% billiger als der primäre Input, der vom Preis für BRENT-Rohöl abhängt. Die Auswirkungen der Verwendung von Recyclaten auf die Umwelt sind zweifellos ebenfalls positiv.
  5. Wir kennen die Zusammensetzung unserer Produkte und wissen, dass sie recycelbar sind. Einige Produkte können Substanzen enthalten, deren Recycling entweder gesetzlich verboten ist oder die das Recycling direkt oder technisch verhindern. Dies sind oft Flammschutzmittel oder Weichmacher. Das Design der Produkte selbst ist oft ein Problem. Sie bestehen aus schwer zu trennenden Teilen aus verschiedenen Materialien und ihr Recycling ist dann sehr schwierig. Wenn die beschriebenen Phänomene vermieden werden können, wird der Weg für ein späteres Recycling von Produkten am Ende des Lebenszyklus geöffnet.

Das nächste Webinar zu einem spezifischeren Thema findet im Juni statt.

‐ Vojtěch Pilnáček, Cyrkl

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